Energiedetektive: Schüler entlarven Stromfresser im Alltag
Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse waren als engagierte und interessierte „Energiedetektive“ unterwegs. In zwei Doppelstunden wurden die Viertklässler spielerisch für einen bewussteren Umgang mit Energie und für mehr Klimaschutz sensibilisiert.
Zusammen mit Herrn Friedemann Kranert der Energieagentur Rems-Murr gGmbH begaben sich die Kinder auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Energie, vom Lagerfeuer bis zu Photovoltaikanlagen. Sie lernten den Unterschied zwischen fossilen und erneuerbaren Energien und deren Einfluss auf die Erderwärmung kennen.
Messungen mit selbst mitgebrachten Haushaltsgeräten zeigten überraschende Unterschiede: Ein Föhn benötigt 200-mal mehr Strom als eine LED-Lampe. Vor allem Wärme kostet viel Energie, z. B. bei Heizungen oder Warmwasser. Dort, wo sie unnötig ist wie beim Haare föhnen oder beim Lampenlicht wollen die Kinder sie nun vermeiden. Um Energie zu sparen, wollen sie künftig gekippte Fenster vermeiden, unnötig laufende Geräte abstellen und Stand-by-Schaltungen überprüfen. Im Spiel „Rette die Welt“ entdeckten sie, wie kleine Veränderungen im Alltag Energie spart.
So müssen moderne Backöfen oft nicht mehr vorgeheizt werden. Abschließend vertieften sie ihr Wissen über Energieverbrauch und Klimawandel.
Das Projekt „Energiedetektive“ ist Teil des kostenlosen Bildungsangebots der Energieagentur. Mit praktischen Einheiten soll die junge Generation im Rems-Murr-Kreis für Klimaschutz und die Energiewende sensibilisiert werden.
Vielen Dank für jeweils 4 besonders anregende Stunden in den Klassen 4

